Produktion

Lebensmittel – Mittel zum Leben!

Allgemeines:

Wir geben unser Bestes, um Ihnen lebendige Lebensmittel anzubieten. Um möglichst klar in Bezug auf unsere Herstellungsprozesse zu sein, schreiben wir Ihnen hier schwarz auf weiss, wie wir arbeiten und warum wir gewisse Schritte und Zutaten bewusst und konsequent weglassen. Uns geht es um Transparenz und Offenheit, und um diese sagenumworbene Natürlichkeit schonend hergestellter Lebensmittel.

 

 

Grossen Wert legen wir auf die innere Haltung während der Arbeitsschritten. Sei es beim Transport, der Verarbeitung und Konditionierung oder Etikettierung, bis hin zum Verkauf: stets sind wir bedacht, dankbar und respektvoll zu arbeiten. Innere Ruhe und Freude erfüllen nicht nur den arbeitenden Menschen, sondern auch seine Umwelt, sein Umfeld und alles lebendige um ihn. Und weil unsere Lebensmittel eben noch lebendig sind, schwappt diese positive Energie auch in diese über. Nun liegt es nur noch an der Kundschaft, dies zu erkennen und im Vertrauen zuzulassen, um daran Gefallen und Wohlbefinden zu erleben. 

 

Samen- und Nussmuse:

Es ist immer sehr schwierig, Nüsse und Samen in hoher Reinheit zu finden. Meistens sind die Ernteländer nicht  ausgestattet, um optimale Reinigungsschritte durchzuführen. Deswegen werden alle Nüsse und Samen bei uns immer noch von Hand sortiert. Schalenteile, Verunreinigungen und kleine Steine können so kurz vor der Verarbeitung entfernt werden.

Der Kollergang mit Granitsteinen hat sich am besten bewährt, um Nüsse oder Samen schonend zu vermahlen. Die verwendete Maschine arbeitet langsam (unter 60 U/min) und schonend (der Steindruck liegt bei ca 3bar). Dies ist wichtig, denn das Mahlgut wird andauernd verrieben, und Reibung erzeugt bekanntlich Wärme. So sanft eingestellt erzeut die Vermahlung so nur mässig Hitze. Die Temperaturen können unter 40°C gehalten werden, bei Sesam liegen sie bei max. 42°C. Das Mahlgut wird bis zu 2 Tage ohne Unterbruch verarbeitet. Die anschliessende Handabfüllung in Glastöpfchen beendet den ganzen Herstellungs-Prozess.

 

Hauseigene Trockenprodukte (Cräcker, Süessi Schibe, Knabberli):

Die verwendeten Samen und Nüsse werden zuerst sortiert und anschliessend einige Stunden in Wasser eingelegt, bevor sie mit den anderen Zutaten vermischt werden. Das Ausstreichen über die Formschablonen geschieht von Hand und ist der aufwändigste Arbeitsschritt der Herstellung. Das Befüllen des CFT-Trockners folgt, und die Trocknung dauert 24 Std. für dünnere, und bis zu 72 Std. für dickere Erzeugnisse. Das Abpacken in Säckli geschieht rein manuell.

 

Pflanzliche Speiseöl:

Alle angebotenen Öle werden von der Berner Ölmühle hergestellt. Dabei kommen Samen und Nüsse über den Trichter in den Presszylinder, wo das eigentliche Öl herausgepresst wird. Wiederum wirken dabei Reibungskräfte und Druck, und damit sich die daraus erzeugte Wärme nicht anstaut und immer höher steigt, leitet eine eingebaute Wasserkühlung diese Wärme ab und das Öl fliesst bei einer Temperatur von max. 37°C heraus. Die meisten Öle erreichen beim Auslauf Temperaturen zwischen 28 und 32°C. Die anschliessende Sedimentation dauert zwischen einem Tag und drei Wochen. Während dieser Zeit trennen sich Trubstoffe und Öl voneinander, es bildet sich unten einen Satz und das Öl wird klar. Es wird bewusst auf eine Filtration verzichtet, um viele Inhaltsstoffe noch im Öl zu lassen. In ganz wenigen Ausnahmen (vor allem bei exklusiven Hautölen) wird eine Filtration trotzdem angewendet. Die Abfüllung in Glasflaschen geschieht von Hand und schliesst die Produktion ab.

Die Mus-Maschine

Der CFT-Trockner

Die Ölmühlen